Heute gibt es mal einen außerplanmäßigen Post,
denn am letzten Wochenende war ich sehr kurzfristig für eine Kollegin eingesprungen und
mit einigen anderen Kolleginnen in Basel. Grund der Reise war ein Seminar zum
Thema "Körpersprache und Kommunikation". Es handelte sich dabei um
ein Fachseminar geführt von Martin Rütter also waren die eigentlichen
Hauptakteure die Hunde. Für mich als "noch-nicht-Hundebsitzerin" war
es aber trotzdem oder gerade deshalb sehr spannend.
Am Samstag ging es um 8.00Uhr zum Frühstück, denn
um 10.00Uhr begann das Seminar. Insgesamt hörten wir über Acht Stunden zu.
Zwischendurch gab es natürlich auch immer mal Pausen und nach dem Mittagessen,
war es auch generell etwas ruhiger (das berühmt berüchtigte Mittagstief).
Interessante wie auch eher nicht so passende
Fragen gab es natürlich auch und das war das spannende dabei, denn Martin
musste ja auf jede Frage nett und vor allem individuell antworten. Das ist
sicherlich nicht immer leicht.
Das Ziel, dass Martin Rütter zu Beginn
der Veranstaltung hatte, kann ich durch die umfangreichen Videos, Fragen
und Antworten hoffentlich umsetzen, denn es ging (unter anderem) darum, dass
ich lerne wie ich mit der Situation im Park oder auf der Straße umgehe, wenn
ich mit meinem Hund auf einen anderen treffe. Hier sollte ich dann schon aus der
Entfernung einschätzen können, wie der andere Hund auf mich und meinen
Vierbeiner reagiert.
Nachdem schon alles angebaut wurde, blieben wir
noch kurz da, denn wir hatten einen Bekannten von Martin an unserer Seite, der
uns alles vermittelt hat ;)
So konnten wir in Ruhe noch mal Fotos machen,
Unterschriften sammeln und kurz schnacken.
Aber was macht man denn sonst noch so in Basel?
Es ist auf jeden Fall eine sehr schöne Stadt und
die Leute sind (bis auf ein paar Ausnahmen, aber wo hat man die nicht) alle
sehr freundlich und hilfsbereit.
Am Freitag machten wir zuerst eine kleine Shopping
Tour, denn nachdem wir bereits um 5.30Uhr aus Kiel losgefahren sind war es nach
dem Flug aus Hamburg ja gerade mal 10.00Uhr – also noch genug Zeit für
gaaaaaaanz viele Sachen. Vom Hotel bekamen wir ein Ticket für die öffentlichen
Verkehrsmittel bei einer sehr netten Bankangestellten konnten wir ein wenig
Geld umtauschen (das zugegebenermaßen doch eher wie Spielgeld aussieht). Die
Geschäfte unterscheiden sich ja auch kaum von den deutschen Möglichkeiten
(H&M, C&A, New Yorker, Vapiano) nur das wie und wo ist (im Vergleich
zum Norden hier) doch sehr schön. Die Gebäude sind im Zentrum fast
ausschließlich Altbauten und so bekommt man sofort ein ganz molliges Gefühl,
wenn man durch die Gassen streift.
Natürlich kostet es in Basel ein wenig mehr zu
leben, aber die Leute, das Flair und vor allem der Rhein machen das auch wieder
wett.
Glück hatten wir auch noch vom terminlichen, denn
gerade am Freitag fand ein Internationaler Markt statt, auf dem man nach Herzen
aus aller Welt schlemmen konnte. Niedergelassen hatten wir uns schlussendlich
aber in einer Kirche, in der ein kleines Café war.
Abends vielen wir dann tot ins Bett, aber zum Glück
noch recht früh, denn am Samstag sollte es ja zuhören heißen. Nach dem Seminar
waren wir dann wieder unterwegs. Dieses Mal ging es einen anderen Weg entlang
und zu einer Tapas Bar.
Am Sonntag hatten wir dann richtig viel Zeit, denn
unser Flug ging erst abends 19.20Uhr. Also erstmal ein wenig länger schlafen,
dann ausgiebig frühstücken und noch ein wenig Sight Seeing. Am Sonntag gar
nicht so leicht, aber wir fanden etwas in der Nähe wozu alle Lust hatten. Also
ging es zum Dreiländereck. Das Wetter war zwar nicht so schön wie am Samstag
als wir die ganze Zeit drin saßen, aber es ging. Und so waren wir dann kurz in
Frankreich, wieder in Deutschland und der Schweiz.
Zum Abschluss ging es dann noch ins Vapiano und
wieder zurück zum Hotel, da wir unsere Sachen nach dem auschecken dort gelassen
hatten.
DAS FAZIT:
Das Seminar war sehr interessant und
aufschlussreich und für jedermann verständlich. Nun gibt es immer mal Leute,
die denken, dass sie mehr oder weniger von dem Thema wissen und seltsame
Kommentare und Fragen stellen, ABER auch meine Kollegen, die schon
Hundeerfahrener sind als ich, fanden es sehr interessant und konnten durch die
vielen Videos etwas mitnehmen.
In Basel kann man einiges machen und alles ist
sehr schnell durch S-Bahn, Straßenbahn und Busse zu erreichen. Es ist eine
unglaublich schöne (Innen-)Stadt und die Leute sind auch sehr freundlich und
sehr sehr hübsch :D
Ein kleines Taschengeld nimmt man sich auf
solchen Reisen ja immer mit, nur muss man in Basel vielleicht noch ein bisschen
mehr mitnehmen oder aber einfach gezielter damit umgehen.
An sich bin ich einfach nur sehr froh, dass ich
eingesprungen bin und am Montag und Dienstag fehlten mir meine Mitreisenden
auch ein wenig. Heute geht es langsam wieder dem Alltag entgegen, aber das
nächste Abenteuer kommt bestimmt.




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