Sonntag, 7. September 2014

Einmal Basel und zurück

Heute gibt es mal einen außerplanmäßigen Post, denn am letzten Wochenende war ich sehr kurzfristig für eine Kollegin eingesprungen und mit einigen anderen Kolleginnen in Basel. Grund der Reise war ein Seminar zum Thema "Körpersprache und Kommunikation". Es handelte sich dabei um ein Fachseminar geführt von Martin Rütter also waren die eigentlichen Hauptakteure die Hunde. Für mich als "noch-nicht-Hundebsitzerin" war es aber trotzdem oder gerade deshalb sehr spannend.


Am Samstag ging es um 8.00Uhr zum Frühstück, denn um 10.00Uhr begann das Seminar. Insgesamt hörten wir über Acht Stunden zu. Zwischendurch gab es natürlich auch immer mal Pausen und nach dem Mittagessen, war es auch generell etwas ruhiger (das berühmt berüchtigte Mittagstief).
Interessante wie auch eher nicht so passende Fragen gab es natürlich auch und das war das spannende dabei, denn Martin musste ja auf jede Frage nett und vor allem individuell antworten. Das ist sicherlich nicht immer leicht.

Das Ziel, dass Martin Rütter zu Beginn der Veranstaltung hatte, kann ich durch die umfangreichen Videos, Fragen und Antworten hoffentlich umsetzen, denn es ging (unter anderem) darum, dass ich lerne wie ich mit der Situation im Park oder auf der Straße umgehe, wenn ich mit meinem Hund auf einen anderen treffe. Hier sollte ich dann schon aus der Entfernung einschätzen können, wie der andere Hund auf mich und meinen Vierbeiner reagiert.
Nachdem schon alles angebaut wurde, blieben wir noch kurz da, denn wir hatten einen Bekannten von Martin an unserer Seite, der uns alles vermittelt hat ;)
So konnten wir in Ruhe noch mal Fotos machen, Unterschriften sammeln und kurz schnacken.

Aber was macht man denn sonst noch so in Basel?
Es ist auf jeden Fall eine sehr schöne Stadt und die Leute sind (bis auf ein paar Ausnahmen, aber wo hat man die nicht) alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Am Freitag machten wir zuerst eine kleine Shopping Tour, denn nachdem wir bereits um 5.30Uhr aus Kiel losgefahren sind war es nach dem Flug aus Hamburg ja gerade mal 10.00Uhr – also noch genug Zeit für gaaaaaaanz viele Sachen. Vom Hotel bekamen wir ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel bei einer sehr netten Bankangestellten konnten wir ein wenig Geld umtauschen (das zugegebenermaßen doch eher wie Spielgeld aussieht). Die Geschäfte unterscheiden sich ja auch kaum von den deutschen Möglichkeiten (H&M, C&A, New Yorker, Vapiano) nur das wie und wo ist (im Vergleich zum Norden hier) doch sehr schön. Die Gebäude sind im Zentrum fast ausschließlich Altbauten und so bekommt man sofort ein ganz molliges Gefühl, wenn man durch die Gassen streift.
Natürlich kostet es in Basel ein wenig mehr zu leben, aber die Leute, das Flair und vor allem der Rhein machen das auch wieder wett.
Glück hatten wir auch noch vom terminlichen, denn gerade am Freitag fand ein Internationaler Markt statt, auf dem man nach Herzen aus aller Welt schlemmen konnte. Niedergelassen hatten wir uns schlussendlich aber in einer Kirche, in der ein kleines Café war.
Abends vielen wir dann tot ins Bett, aber zum Glück noch recht früh, denn am Samstag sollte es ja zuhören heißen. Nach dem Seminar waren wir dann wieder unterwegs. Dieses Mal ging es einen anderen Weg entlang und zu einer Tapas Bar.
Am Sonntag hatten wir dann richtig viel Zeit, denn unser Flug ging erst abends 19.20Uhr. Also erstmal ein wenig länger schlafen, dann ausgiebig frühstücken und noch ein wenig Sight Seeing. Am Sonntag gar nicht so leicht, aber wir fanden etwas in der Nähe wozu alle Lust hatten. Also ging es zum Dreiländereck. Das Wetter war zwar nicht so schön wie am Samstag als wir die ganze Zeit drin saßen, aber es ging. Und so waren wir dann kurz in Frankreich, wieder in Deutschland und der Schweiz.
Zum Abschluss ging es dann noch ins Vapiano und wieder zurück zum Hotel, da wir unsere Sachen nach dem auschecken dort gelassen hatten.



DAS FAZIT:
Das Seminar war sehr interessant und aufschlussreich und für jedermann verständlich. Nun gibt es immer mal Leute, die denken, dass sie mehr oder weniger von dem Thema wissen und seltsame Kommentare und Fragen stellen, ABER auch meine Kollegen, die schon Hundeerfahrener sind als ich, fanden es sehr interessant und konnten durch die vielen Videos etwas mitnehmen.

In Basel kann man einiges machen und alles ist sehr schnell durch S-Bahn, Straßenbahn und Busse zu erreichen. Es ist eine unglaublich schöne (Innen-)Stadt und die Leute sind auch sehr freundlich und sehr sehr hübsch :D
Ein kleines Taschengeld nimmt man sich auf solchen Reisen ja immer mit, nur muss man in Basel vielleicht noch ein bisschen mehr mitnehmen oder aber einfach gezielter damit umgehen.


An sich bin ich einfach nur sehr froh, dass ich eingesprungen bin und am Montag und Dienstag fehlten mir meine Mitreisenden auch ein wenig. Heute geht es langsam wieder dem Alltag entgegen, aber das nächste Abenteuer kommt bestimmt.


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