Dienstag, 3. November 2015

Wo ist die Zeit hin?

Das fragt sich wohl jede (frisch gebackene) Mama mit jeder Woche oder jeden Monat der ins Land zieht. Bei uns sind es ja gerade mal zwei Monate oder acht Wochen, aber ich muss trotzdem sagen, dass ich nie gedacht hätte, dass die Zeit so schnell vergeht. Als mein Mann wieder zur Arbeit musste (nach vier Wochen Gemeinsamkeit), hatte ich wirklich bedenken, ob ich das alles gewuppt bekomme so alleine. 
Da ich es schon oft auf anderen Blogs gesehen habe und es eine schöne Idee ist (sowohl für mich als auch eventuell für andere (werdende) Mamis), wollte ich anfangen die Monate kurz zusammenzufassen. Den ersten und zweiten Monat werde ich in diesem Post einmal zusammenfassen.

1. Monat
Jonne:
Allgemein:
In meinem vorherigen Beitrag habe ich ja schon ein wenig zum ersten Monat geschrieben. Hier soll es nun erstmal um Jonne gehen. An sich war der erste Monat (zu dritt) wirklich zum eingewöhnen. Er wollte viel kuscheln, schlafen und das trinken musste auch erstmal ausprobiert werden.
Lieblingsbeschäftigung: 
Wie oben beschrieben: schlafen, trinken, pupsen, kuscheln
Was ich nicht so mag: 
baden, Blähungen, alleine liegen
Das habe ich neues gelernt: 
bereits das Köpfchen ein wenig zu heben

Mama, Papa und Gismo:
Allgemein:
Für uns war es natürlich eine große Umstellung. Gismo hingegen (von dem alle dachten, dass er es nicht so gut verkraften wird), war und ist die Ruhe selbst. Er schläft selbst wenn Jonne schreit und fordert höchstens seine Streicheleinheiten ein. Ansonsten ist Jonne für ihn aber tabu (von sich aus). 
Erkenntnis des Monats:
Vertraue auf dein Herz und nicht (nur) auf das was andere sagen (Menschen als auch Internet).
schönster Moment:
Zuerst die Geburt und dann jedes kuscheln mit dem Kleinen.
Schreckmoment:
gab es zum Glück noch nicht
Dafür fehlt die Zeit:
Zweisamkeit. Ansonsten ist zu zweit alles irgendwie machbar.
Was macht Mama glücklich:
Wenn Jonne gut trinkt und gut schläft.
Was macht Papa glücklich:
Als Jonne zum ersten und dann wiederholtem Mal Papas Daumen ganz fest gehalten hat.
Nächte/ Schlaf:
Klappt nur, wenn er bei uns schläft. Das war zunächst nicht der Plan, und da hatten wir schlaflose Nächte, weil wir unbedingt wollten, dass er in seinem Bett (neben unserem) schlafen soll. Da ist der Papa mit dem Kleinen dann mal 2-3 Stunden ins Wohnzimmer gegangen, damit die Mama schlafen kann. Seit wir diesen Gedanken aufgegeben haben, klappt es aber. Meistens schläft er 3-4 Stunden, dann wird gestillt und weiter geschlafen.
Darauf freuen wir uns:
Auf ein wacheres, aufgewecktes Baby mit dem man sich beschäftigen kann und auf ein wenig mehr Freizeit, wenn er am Tag schläft.


2. Monat
Jonne:
Allgemein:
Diesen Monat ist schon wieder alles anders. Soviel neues gibt es zu entdecken und nach dem ersten Schub (und am Ende des zweiten Monats sogar schon der zweite) ist da wirklich viel zu sehen.
Lieblingsbeschäftigung:
Mittlerweile gerne auf dem Teppich in Rückenlage liegen und alles beobachten.
Was ich nicht so mag:
Die Bauchlage in die Mama mich immer bringt und an- und ausziehen.
Das habe ich neues gelernt:
Ich kann schon sehr schön lächeln und Spuckblasen machen.

Mama, Papa und Gismo:
Allgemein:
An sich hat sich nicht so viel geändert. Dem Kater ist immer noch alle relativ egal, aber er schnuppert jetzt schon ab und zu am Kleinen. Bei uns hat sich alles weiter eingespielt.
Erkenntnis des Monats:
Ohne Papa geht es auch (jedenfalls von 06.00 - 16.30Uhr).
schönster Moment:
Das erste (bewusste) Lächeln
Schreckmoment:
Als Jonne für eine Weile immer so sehr auf dem Wickeltisch geschrien hat, dass er blau anlief.
Dafür fehlt die Zeit:
Eindeutig für das Essen. Morgens schaffe ich es meistens nur während des Stillens oder viel später (also eher Mittagessen). 
Was macht Mama glücklich:
Jedes Lächeln, jeder Pups ohne "Schmerz", wenn der Schub vorbei ist
Was macht Papa glücklich:
Das schönste Lächeln der Welt.
Nächte/ Schlaf:
Als die Schwiegereltern da waren (und uns den entscheidenen Tipp gaben wie Jonne auch mal alleine schlafen kann (zumindest in der Wiege (in Seitenlage))) konnten wir tatsächlich mal ohne Kind ins Bett und wären wir früher gegangen hätten wir sage und schreibe 7 Stunden schlafen können. Das war aber auch nur das eine Mal. Ansonsten bleibt der Rhythmus ungefähr bei 3-4 Stunden nachts und am Tag immer weniger Schlaf mit ein paar Ausnahmen.
Darauf freuen wir uns:
Auf das was nach dem Schub kommt und ansonsten auf alles andere.


So und nun hab ich genug am PC gesessen. Der Kleine verlangt nach Aufmerksamkeit.
Euch einen schönen Abend.


1 Kommentar:

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Mutterglück!! :)

    Liebe Grüße,
    Nadine

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