Mittwoch, 16. Juli 2014

Max und Moritz diese Beiden ... Aber unsere Streiche waren super!!

Ein klitzekleines schlechtes Gewissen hatte ich schon, dass ich es meinen Brautjungfern beziehungsweise den Gästen so schwer gemacht habe, sich etwas tolles für uns einfallen zu lassen. Dieses durften sie nicht und so was wollte ich auch nicht unbedingt. Meine Schwiegermutter machte es mir ein paar Tage vorher bewusst und so schlich sich das schlechte Gewissen ein. 
Vielleicht wollte ich diese typischen Hochzeitsspiele/ -streiche nicht, aber eventuell sehen die Gäste so etwas gerne?
Na ja es war zu spät um das Gesagte zu revidieren. 
Gut das sich die Eltern und Freunde aber dem eh widerlegt haben, denn so gab es an unserem Ehrentag gleich zwei Streiche und zwei schöne Überraschungen.

Nr. 1 - Das Baumstammsägen
Ich bin meinem Schwiegervater sehr dankbar, dass der Stamm wohl schon etwas länger lag und er ihn für uns auch schon leicht angesägt hatte. Am Ende ging alles sehr schnell und ich hatte die Säge kaputt gemacht.





Nr. 2 - Der Tampen
Am Abend vor der Hochzeit waren wir beim grillen. Besucht haben uns und einen Teil der Familie dann auch noch der Trauzeuge und eine meiner Brautjungfern (tja passender Weise ein Pärchen). Als mein Fast-Mann und ich dann noch mal kurz ins Hotel sind, sackte mir mein Herz in die Hose, als er meinte, dass ICH am nächsten Tag einen Tampen durchsägen müsse und auch noch irgendwie viel Alkohol im Spiel sein könnte (ja entschuldige Florian - Er hat es mir verraten).
Aber Haha - Pustekuchen.
Es traf IHN.
Die Jungs von seinem Boot hatten einen schöne Tampen "geflochten". Zuerst musste mein Liebster es mit einem Nagelklipser versuchen, der wider zu erwarten besser funktionierte als die anderen Sachen, die er später bekam. Nach und nach musste er sich neue Gegenstände erkaufen (u.a. Schere, Säge, Nagelschere), damit die Jungs an Bord einen kleinen Grillend veranstalten konnten. Im Endeffekt musste ihn dann sogar noch meine Schwiegermutter freikaufen und anstrengend war das nun wirklich sehr.


Nr. 3 - Das Herz
Und immer noch kein Ende in Sicht. Zu guter Letzt (vor dem Kaffee) folgte das ein Wettbewerb. Wer schneidet schneller? Obwohl ich so gut angefangen hatte, verlor ich am Ende trotzdem beim Herz ausschneiden gegen meinen Mann.



Nr. 4 - Die Luftballons
Zuerst gab es Kaffee und Kuchen zum Luft holen nach der vorherigen Aktion. Dann überraschten uns die Eltern mit den schönsten blauen Luftballons überhaupt. Die Gäste sollten vorher - klassischerweise - Wünsche für uns auf kleine Zettelchen schreiben, die dann zusammen mit den Ballons in die Luft gehen sollten.
Ich fand es herrlich, denn das Wetter war so schön und der Himmel so blau, dass alles perfekt war.



Nr. 5 - Die Hochzeitszeitung
Noch etwas später gingen dann unsere Mütter "heimlich" durch die Reihen und verkauften ihre/ unsere Hochzeitszeitung. Diese hatten sie natürlich ebenfalls hinter unserem Rücken angefertigt und so kam erstens noch ein wenig Geld in unsere Kasse und zweitens habe ich noch eine Story erfahren, die ich noch nicht kannte:
Wie war es für meine Schwiegermutter als mein Liebster das erste Mal bei mir übernachtet hat?
HERRLICH

Es hätte noch unzählige andere Streiche, Bräuche oder Überraschungen gegeben aber ich bin wahnsinnig dankbar, dass sich unsere Familie für diese entschieden hat. Es hat den Tag noch unvergesslicher gemacht. Danke.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen